Rin trat auf die beiden Krieger zu und lachte laut: „Ihr wollt wirklich mit mir kämpfen? Ihr habt ja keine Ahnung mit wem ihr es zu tun habt.“
Uranus machte sich bereit um ihre Attacke gegen Rin zu richten, doch Rin hob ihre Hand und ließ eine Schutzwand aus Eis vor ihr erscheinen. Mars nickte zu Uranus herüber, die ihre Kugel auf die Wand lossausen ließ. Doch anstatt zu zersplittern prallte Uranus Attacke von der Wand ab und jagte auf die Kriegerin zurück. Mars und Uranus machten einen Satz zur Seite um dem Geschoss zu entgehen. Jupiter und Venus standen hinter der Mauer verborgen und schüttelten den Kopf: „So hat das keinen Sinn. Solange sie den Schutzwall aufrecht erhält kommen wir nicht an sie ran.“
Venus drehte sich zu Chibiusa um: „Wir müssen uns beeilen, sonst kann sie im Schutz dieser Mauer ins Haus verschwinden.“
„Zu spät“
Mars rappelte sich langsam vom Boden auf: „Sie ist weg.“
Erschrocken sahen die vier Krieger zu Chibiusa herüber, doch nichts geschah.
„Offenbar hat sie mein vergangenes Ich noch nicht erreicht. Wir müssen doch irgendwie an dieser Wand vorbeikommen.“
Mars stellte sich wieder vor das Gartentor: „Vielleicht kann ich es mit meinem Pfeil schaffen ein Loch in diese Mauer zu schießen.“
Doch der Pfeil schien an der Wand regelrecht zu zerspringen.
Chibiusa trat neben Mars und hob ihren Stab: „Lass mich etwas versuchen. Vielleicht kann ich mich selber wenigstens davor beschützen von ihr angegriffen zu werden.“
Aus der Spitze des Stabs strömte helles, rosafarbenes Licht. Es schien direkt durch die Wand hindurchzulaufen, als ob sie gar nicht da wäre, und hüllte das Haus in eine angenehme Wärme.
Venus jubelte: „Sehr gut! Nicht nachlassen, wir versuchen weiter diese Wand zu überwinden.“
Chibiusa nickte, doch sie merkte die Anstrengung, die es kostete die Energie aufrecht zu erhalten. Sie spürte, wie sich langsam ein leichter Schleier über ihre Augen legte und die Welt um sie herum zu verschwimmen begann. Hatte sie es etwa nicht geschafft sich zu verteidigen? War Rin doch bis in ihr Zimmer gekommen? Langsam gaben ihre Knie nach, aber sie spürte kaum, wie ihre Knie auf dem Pflaster aufschlugen. Hände legten sich auf ihre Schultern und schüttelten sie, doch die Bewegung empfand sie nur ganz schwach. Irgendwann fielen ihr die Augen zu und sie glitt hinüber in das Land der Träume.